AirPods kosten 149 Euro (Einstieg) bis 279 Euro (Pro). Für weniger als 100 Euro gibt es Alternativen, die klanglich mithalten, aktive Geräuschunterdrückung bieten und teilweise sogar längere Akkulaufzeiten haben. Fünf Modelle im direkten Vergleich.
Die 5 besten Earbuds unter 100 Euro
| Modell | ANC | Akku (Earbuds) | Akku (mit Case) | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Samsung Galaxy Buds FE | Ja | 6 h | 21 h | 69 € |
| Nothing Ear (a) | Ja | 7 h | 25 h | 79 € |
| Sony WF-C700N | Ja | 7,5 h | 15 h | 75 € |
| JBL Tune Beam | Ja | 10 h | 48 h | 59 € |
| Soundcore Liberty 4 NC | Ja | 10 h | 50 h | 79 € |
Samsung Galaxy Buds FE: Best for Samsung Users
Die Galaxy Buds FE nutzen den gleichen AKG-Treiber wie die teureren Buds Pro. Der Klang ist warm, mit betonten Bässen und klaren Mitten — ideal für Pop, Hip-Hop und Podcasts. ANC filtert konstante Geräusche (Bahn, Flugzeug) gut, bei Stimmen und unregelmäßigen Geräuschen schwächelt es etwas.
Wer ein Samsung-Smartphone hat, profitiert von nahtloser Integration: automatische Geräteerkennung, 360 Audio und Equalizer-Profile über die Galaxy Wearable App. Mit iOS funktionieren die Buds FE auch, aber ohne die Samsung-spezifischen Features.
Nothing Ear (a): Design trifft Klang
Nothing beweist, dass guter Sound und auffälliges Design unter 80 Euro möglich sind. Das halbtransparente Gehäuse ist ein Blickfang, der Klang überraschend ausgewogen. Die App bietet einen guten Equalizer und ein personalisiertes ANC-Profil, das sich an die Ohrform anpasst.
Die Akkulaufzeit von 7 Stunden mit ANC ist solide. Einziger Schwachpunkt: Die Passform ist etwas größer als bei der Konkurrenz — bei kleinen Ohren können sie nach 2–3 Stunden drücken. Verschiedene Silikonaufsätze (S, M, L) liegen bei.
Sony WF-C700N: Sonys Budget-Hit
Sony komprimiert seine Premium-ANC-Technologie in ein 75-Euro-Produkt. Das ANC ist für die Preisklasse erstklassig — deutlich besser als bei JBL und Samsung FE. Der Klang ist typisch Sony: neutral-warm mit leichtem Bassboost, der sich per App anpassen lässt.
Die Akkulaufzeit der Earbuds selbst ist mit 7,5 Stunden gut, das Case bietet aber nur eine zusätzliche Ladung. Für Vielnutzer, die 8+ Stunden am Tag Kopfhörer tragen, könnte das knapp werden.
JBL Tune Beam: Marathon-Läufer
10 Stunden Akku in den Earbuds, 48 Stunden mit Case — das schafft kein anderes Modell in dieser Preisklasse. Der JBL-Sound ist bassbetont und energiegeladen, ideal für Workouts und energetische Musik. ANC ist vorhanden, aber nicht auf Sony-Niveau.
Für Pendler und Reisende, die selten zum Laden kommen, sind die Tune Beam eine sichere Wahl. Und mit 59 Euro sind sie der günstigste Einstieg in brauchbares ANC.
Soundcore Liberty 4 NC: Feature-König
Anker liefert mit dem Soundcore Liberty 4 NC das vollständigste Paket: ANC, Transparenzmodus, LDAC für Hi-Res-Audio, personalisierten Klang per Hörtest in der App und 50 Stunden Gesamtlaufzeit. Für 79 Euro bekommst du Features, die bei Sony und Apple erst ab 200 Euro starten.
Der Klang ist neutral und detailreich — eher Studiomonitor als Partylautsprecher. Wer basslastigen Sound will, muss den Equalizer bemühen. Für Podcast-Hörer, Klassik-Fans und Audiophile mit Budget ist das der beste Earbud unter 100 Euro.
Alle fünf Modelle bieten ANC, guten Klang und kabellose Freiheit für unter 100 Euro. Der perfekte Earbud hängt von deiner Priorität ab: Akkulaufzeit (JBL), Sound (Soundcore), ANC (Sony), Design (Nothing) oder Ökosystem (Samsung). Keiner davon lässt dich im Stich.
Klangqualität: Codecs und Treibergröße verstehen
Der Bluetooth-Codec bestimmt die maximale Audioqualität. AAC (Standard bei Apple-Geräten) liefert 256 kbit/s — gut, aber komprimiert. LDAC (Sony, verfügbar auf Android) überträgt bis zu 990 kbit/s — annähernd CD-Qualität. Die Samsung Galaxy Buds3 (ca. 95 Euro) unterstützen den Samsung Scalable Codec mit bis zu 512 kbit/s und AAC. Die Nothing Ear (2) (ca. 89 Euro) bieten LDAC und AAC — die vielseitigste Codec-Unterstützung in dieser Preisklasse.
Die Treibergröße (gemessen in mm) beeinflusst die Basswiedergabe. Größere Treiber (11–12 mm) erzeugen tiefere Bässe als kleine (6–8 mm). Die 1MORE EVO (ca. 95 Euro) haben 10-mm-Treiber mit Knowles-Balanced-Armature-Zusatztreiber für klare Höhen — ein Setup, das sonst nur in 200-Euro-Kopfhörern zu finden ist.
Klangqualität: Codecs und Treibergröße verstehen
Der Bluetooth-Codec bestimmt die maximale Audioqualität. AAC (Standard bei Apple-Geräten) liefert 256 kbit/s — gut, aber komprimiert. LDAC (Sony, verfügbar auf Android) überträgt bis zu 990 kbit/s — annähernd CD-Qualität. Die Samsung Galaxy Buds3 (ca. 95 Euro) unterstützen den Samsung Scalable Codec mit bis zu 512 kbit/s und AAC. Die Nothing Ear (2) (ca. 89 Euro) bieten LDAC und AAC — die vielseitigste Codec-Unterstützung in dieser Preisklasse.
Die Treibergröße (gemessen in mm) beeinflusst die Basswiedergabe. Größere Treiber (11–12 mm) erzeugen tiefere Bässe als kleine (6–8 mm). Die 1MORE EVO (ca. 95 Euro) haben 10-mm-Treiber mit Knowles-Balanced-Armature-Zusatztreiber für klare Höhen — ein Setup, das sonst nur in 200-Euro-Kopfhörern zu finden ist.