Handy-Fotografie — bessere Fotos mit dem Smartphone

Handy-Fotografie — bessere Fotos mit dem Smartphone

Die Megapixel-Zahl sagt wenig über die Bildqualität aus — Sensorgröße, Blende und Bildverarbeitung entscheiden über ein gutes Foto. Hier findest du alle Artikel rund ums Fotografieren mit dem Smartphone: Kameratechnik, Nachtmodus, Porträts, Bildbearbeitung und die richtigen Einstellungen. So holst du das Maximum aus der Kamera, die du immer dabei hast.

Alle Artikel zu Handy-Fotografie

Rund um Handy-Fotografie kommen laufend weitere Artikel dazu — sie erscheinen hier automatisch, sobald sie online sind.

Häufige Fragen

Sind mehr Megapixel automatisch besser?

Nein. Viele Megapixel auf einem kleinen Sensor bedeuten winzige Pixel, die wenig Licht einfangen. Entscheidend sind Sensorgröße, Blende und die Software, die mehrere Aufnahmen zu einem Bild verrechnet. Moderne Kameras fassen oft mehrere Pixel zu einem zusammen.

Wie nutze ich den Nachtmodus richtig?

Der Nachtmodus belichtet mehrere Sekunden lang und rechnet die Aufnahmen zusammen. Halte das Handy in dieser Zeit möglichst ruhig oder lege es auf eine feste Unterlage. Bewegte Motive werden unscharf — für sie ist der Nachtmodus weniger geeignet.

Wie gelingen gute Porträtfotos mit Bokeh?

Der Porträtmodus rechnet den Hintergrund künstlich unscharf. Achte auf genug Abstand zwischen Person und Hintergrund, gleichmäßiges Licht und einen klaren Umriss. Glas, Haare und feine Kanten bringen die Software gelegentlich an ihre Grenzen.

Soll ich in RAW fotografieren?

RAW- oder ProRAW-Dateien speichern deutlich mehr Bildinformationen und geben dir bei der Bearbeitung viel Spielraum bei Belichtung und Farben. Sie brauchen aber mehr Speicher und einen Bearbeitungsschritt. Für schnelle Schnappschüsse reicht das normale JPEG.

Welche App eignet sich zur Bildbearbeitung?

Kostenlose Apps wie Snapseed oder Lightroom Mobile bieten alles Wichtige: Belichtung, Kontrast, Farben und gezieltes Aufhellen. Wichtiger als die App ist Zurückhaltung — dezente Korrekturen wirken natürlicher als stark übersättigte Bilder.

Was ist der Unterschied zwischen optischem und digitalem Zoom?

Optischer Zoom nutzt ein echtes Teleobjektiv und behält die volle Bildqualität. Digitaler Zoom vergrößert nur einen Bildausschnitt und verliert dabei Schärfe. Steht kein Teleobjektiv zur Verfügung, gehst du für Details besser ein paar Schritte näher heran.