Das OnePlus 13 startet bei 999 Euro UVP, das Samsung Galaxy S25 Ultra bei 1.449 Euro, fast 50% Aufpreis für Samsung-Premium. Bei näherem Blick lohnt sich der Mehrpreis nur in zwei Bereichen wirklich, beim Rest sparst du mit OnePlus, ohne Kompromisse zu machen.
Beide Marken zielen auf das Premium-Segment, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Samsung baut Flaggschiff-Allrounder mit Software-Updates für sieben Jahre und einem Top-Kamerasystem. OnePlus setzt auf Hardware-Performance und schnelles Laden zum kleineren Preis. Dieser Vergleich zeigt dir konkret, welches Gerät bei welchem Nutzer-Profil besser abschneidet.
Preis-Übersicht: 2026er Flaggschiffe
Die UVP unterscheidet sich deutlich, der Straßenpreis nach drei Monaten liegt aber näher beieinander. Samsung-Geräte verlieren am Markt schneller an Wert als OnePlus, weil Samsung in größeren Mengen produziert und Trade-In-Aktionen die Preise drücken.

| Modell | Straßenpreis Q1 2026 | Speicher / RAM |
|---|---|---|
| OnePlus 13 (256 GB) | 879 EUR | 256 GB / 12 GB |
| OnePlus 13 (512 GB) | 959 EUR | 512 GB / 16 GB |
| Samsung Galaxy S25 (256 GB) | 799 EUR | 256 GB / 12 GB |
| Samsung Galaxy S25+ (256 GB) | 989 EUR | 256 GB / 12 GB |
| Samsung Galaxy S25 Ultra (256 GB) | 1.279 EUR | 256 GB / 12 GB |
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Samsungs Galaxy S25 Ultra hat ein 6,9-Zoll-AMOLED mit 3.120 × 1.440 Pixel und 2.600 Nits Spitzenhelligkeit. Das OnePlus 13 kontert mit 6,82 Zoll, identischer Auflösung und 4.500 Nits, auf dem Datenblatt also heller. In der Praxis sieht das Samsung dank besserer Software-Kalibrierung und sauberer Anti-Glare-Beschichtung etwas natürlicher aus.
Beide unterstützen 120 Hz mit LTPO-Technik (variable Refresh-Rate von 1 bis 120 Hz für Akkuersparnis). Samsung punktet mit dem flachen Display ohne Curved-Edges (seit S24 Ultra Standard), OnePlus hat ebenfalls auf flach umgestellt. Tippsicherheit am Rand ist bei beiden kein Problem mehr.
Wer viel im Sonnenlicht arbeitet, profitiert beim OnePlus 13 von den höheren Spitzen-Nits, vor allem im HDR-Video-Bereich. Im Indoor-Alltag ist der Unterschied irrelevant.
Performance: Beide auf Snapdragon 8 Elite
Beide Geräte nutzen den Qualcomm Snapdragon 8 Elite (3 nm-Prozess, Octa-Core, Adreno 830 GPU). In Benchmark-Tests liegen sie innerhalb von 3-4% voneinander, was im Alltag nicht spürbar ist. Bei Gaming-Sessions länger als 30 Minuten drosselt das Galaxy S25 Ultra etwas später als das OnePlus 13, Samsungs Vapor-Chamber-Kühlung ist großzügiger dimensioniert.
RAM-Ausstattung: OnePlus bietet in der Top-Version 16 GB statt der 12 GB bei Samsung. Im Alltag spürst du das beim App-Switching, gerade Pro-User mit vielen offenen Tabs profitieren vom OnePlus.
Kamera: Samsung dominiert die Vielseitigkeit
Hier wird der Preisunterschied verständlich. Das Galaxy S25 Ultra hat ein Vier-Linsen-System: 200 MP Hauptkamera, 50 MP Ultraweit, 50 MP 5x-Tele und 10 MP 3x-Tele. Damit deckst du Bereiche von 0,6x bis 100x ab, mit hochwertiger Bildqualität bis 10x.
OnePlus 13 setzt auf drei Linsen: 50 MP Hauptkamera, 50 MP Ultraweit, 50 MP 3x-Tele. Bei Telefoto kommt das OnePlus bis 6x optisch lossless, danach digital. Das reicht für die meisten Anwendungen, aber Wildlife-Fotografie oder Konzert-Aufnahmen sind die Domäne des Samsung Ultra.
Bei Low-Light-Fotos schießt Samsung etwas hellere Aufnahmen, OnePlus dafür mit weniger Bildrauschen. Beide haben Astro-Modi und Nachtaufnahmen mit langer Belichtungszeit. Video: Beide können 8K bei 30 FPS, aber Samsung hat den Stabilizer-Vorteil, gerade beim Wandern oder im Auto sind die Aufnahmen ruhiger.
Akku und Laden: OnePlus ist überlegen
OnePlus 13: 6.000 mAh Akku, 100 W kabelgebunden, 50 W kabellos. Samsung Galaxy S25 Ultra: 5.000 mAh, 45 W kabelgebunden, 15 W kabellos. Der Unterschied ist gravierend.
OnePlus lädt in 30 Minuten von 0 auf 100%, Samsung braucht für dieselbe Strecke etwa 65 Minuten. Im Alltag heißt das: 5 Minuten Anstecken vor der U-Bahn-Fahrt geben dir beim OnePlus 30% mehr Akku, beim Samsung 12%. Wer viel unterwegs ist, merkt diesen Unterschied jeden Tag.
Akku-Laufzeit: OnePlus 13 schafft im Mischbetrieb etwa 9-10 Stunden Screen-on-Time, Samsung S25 Ultra 7-8 Stunden. Bei intensivem Gaming oder Navigation ist OnePlus klar im Vorteil, bei moderater Nutzung kommen beide problemlos durch den Tag.
Software und Update-Politik
Samsung gibt sieben Jahre Sicherheits- und OS-Updates für die Galaxy-S-Serie ab S24, Stand 2026 also Updates bis 2031. Das ist die längste Update-Garantie auf dem Android-Markt. OnePlus bietet vier Jahre OS-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches, auch sehr gut, aber drei Jahre kürzer.
OxygenOS (OnePlus) ist näher am Stock-Android, weniger vorinstallierte Apps, schnellere Animationen. One UI 7 (Samsung) hat mehr Features (Samsung DeX, Samsung Health, Bixby-Routinen), aber auch mehr Bloatware. Wer Samsung-Bloat nicht mag, kann ihn deinstallieren, die meisten Apps lassen sich entfernen.
Verarbeitung und Haptik
Samsung verwendet beim Galaxy S25 Ultra Titan-Rahmen, Gorilla Glass Armor 2 vorne und hinten. OnePlus 13 hat einen Aluminium-Rahmen mit Gorilla Glass 7i. In der Hand fühlt sich das Samsung etwas hochwertiger an, aber das OnePlus ist auch nicht weit dahinter, und 27 Gramm leichter (218 g vs. 245 g).
Beide haben IP68-Zertifizierung. OnePlus 13 hat zusätzlich IP69, kann also auch Hochdruck-Wasserstrahlen ab. In der Praxis vor allem für Aktivsportler oder Bauarbeiter relevant.
Empfehlung: Wer kauft was?
- Power-User mit Foto-Fokus: Galaxy S25 Ultra (1.279 EUR Straßenpreis). Bestes Zoom-System, langste Update-Garantie, S-Pen-Support.
- Pragmatischer Premium-Käufer: OnePlus 13 (750 bis 1.000 Euro Straßenpreis). 90% der Performance des Samsung Ultra zu 70% des Preises. Schnelleres Laden, längere Akkulaufzeit.
- Mainstream-Premium ohne Tele-Bedarf: Galaxy S25 oder S25+ (799-989 EUR). Samsung-Ökosystem, kompakteres Gerät.
- Gaming-Smartphone: OnePlus 13. Mehr RAM, längere Akku, schnelleres Laden in Spielpausen.
Für den schmaleren Geldbeutel lohnt sich auch der Blick auf Mittelklasse-Modelle. Galaxy A56 und OnePlus Nord 4 sind 2026 echte Preis-Leistungs-Sieger unter 500 EUR. Wer den Speicher seines neuen Smartphones effizient nutzen will, profitiert auch von unserer SOS-Speicher-Anleitung.
Restwert nach 2 Jahren, was bekommst du wieder?
Beim Wiederverkauf zeigen sich die Marken-Unterschiede. Samsung Galaxy S-Serie hält 2 Jahre nach Release etwa 40-45% des Neupreises. Das Galaxy S23 Ultra (UVP 1.000 bis 1.500 Euro von 2023) wird Anfang 2026 noch für 580-650 EUR gehandelt. OnePlus verliert schneller, das OnePlus 11 (UVP 750 bis 1.000 Euro) liegt bei 320-380 EUR.
In Prozenten der UVP gerechnet hat Samsung also einen klaren Wertstabilitäts-Vorteil. Das gleicht den höheren Anschaffungspreis teilweise aus, wenn du dein Smartphone alle 2-3 Jahre wechselst. Wer es länger behält (4+ Jahre), für den ist der Restwert irrelevant, dann zählt der Anschaffungspreis stärker.
Drei Argumente, die selten genannt werden
Erstens: OnePlus hat bessere Drittanbieter-Cases. Der Samsung Ultra ist zwar weiter verbreitet, aber wegen des größeren Gehäuses (245 g, 6,9 Zoll) sind viele Cases unhandlich. OnePlus 13 mit 218 g und 6,82 Zoll passt in mehr Gürtel-Cases und Sport-Halter.
Zweitens: Samsung-Reparatur ist teurer. Display-Tausch beim Galaxy S25 Ultra kostet beim autorisierten Service 380-420 EUR, beim OnePlus 13 etwa 220-260 EUR. Bei Sturzschaden ohne Versicherung ist das ein relevanter Faktor.
Drittens: Samsung DeX ist ein Killer-Feature für Power-User, du kannst dein Smartphone an einen Monitor anschließen und bekommst eine Desktop-ähnliche Oberfläche. OnePlus hat dazu kein Pendant. Wer regelmäßig auf Reisen mit nur Smartphone arbeitet, hat hier ein Argument fürs Samsung.
Preisangaben sind Größenordnungen zur Einordnung, kein tagesaktueller Marktpreis (Stand: September 2026).
